Chronik

Zu Weihnachten 1983 bekam unser Sohn Alexander eine Grundausstattung
für eine Modelleisenbahn (Dampflock Stainz 2 mit 2 Güterwagen,
1 Kranwagen und Trafo)
In dieser Grundpackung lag ein Exemplar einer Zeitschrift bei, in der bereits bestehende
Garten- und innenanlagen abgebildet waren und deren technische Einzelheiten und die
verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten beschrieben waren. Dies brachte mich auf die Idee,
selbst so eine Gartenanlage zu bauen.
Dann 1987, kaufte ich von einem Berliner Rentner eine gebrauchte Dampflokomotive,
eine Elektrolokomotive, zwei Diesellokomotiven, mehrere Güter- und Personenwagen,
Gleismaterial und verschiede Pola-Häuser für 2000,00 DM (Neuwert ca . 8000,00 DM)

Mit dem Kauf dieses Materials stand fest, daß wir eine Gartenanlage bauen würden.

An mehreren Wochenenden besichtigen wir dann die in der Zeitschrift "Depesche"
vorgestellten Gartenanlagen in Nürnberg, Bayreuth, Hof, München und Teisendorf.
Dabei hat mir von den verschiedenen Anlagen am besten die von Hr. Ibscher in München
und die Anlage von Hr. Pscheidl in Teisendorf gefallen. Diese beiden Anlagen waren
dann auch Vorbild für meine eigene Anlage (Gleisplan annähernd Anlage Pscheidl,
Bahnhofshalle und sonst. vergleichbar mit Anlage Ibscher).
Mit der Gleisplanung wurde 1988 begonnen und mußte sehr oft geändert werden, da die spätere Gartenbepflanzung berücksichtigt werden mußte und auch die Vor- und Nachteile für Strom- und Gleiskreise mußten abgewogen werden.
Die endgültige Planung stand dann im August 1991 fest, wobei während der Bauphasen
dann nur noch kleine Maßänderungen vorgenommen werden mußten.

(von links Fritz Hödl, Hans Hödl und Hans Pauli)

Nachdem klar war, das meine Freunde Hans und Fritz die Arbeiten für die Elektrotechnik übernehmen würden, begann der Bau im Oktober 1991
 
Der Bauablauf war dann wie folgt:

Tunnelbau

Verlegung der Drainagerohre

Begonnen wurde mit der Verlegung der Drainagerohre,
denn folgte das Aufkiesen der Fläche
und der Bergbau im Oktober-November 1991.

Bergbau

Fertigstellung des Berges

Im Februar/März 1992 bauten wir in der Werkstatt von Hr. Pauli die Bahnhofshalle. Diese besteht aus Vierkantrohren
20mm x 20mm und einer Verkleidung aus Kupferblech.
Anschliessend ging es ans erstellen der Original-Gleisschablonen und ans betonieren des Bahnkörpers. Zwischendurch mußte noch einmal die gesamte Fläche aufgekiest werden, dann wurden die betonierten Bahnkörper verlegt.
Hans und Fritz bauten inzwischen das Schaltpult für die gesamte Anlage (Trafos mit Regeler, Schalter für die Weichen, Kontrollleuchten, Licht usw.).
Im September 1992 folgte die vorläufige Bepflanzung
Im Oktober 1992 war es soweit - der erste Probelauf konnte stattfinden.
Im Frühjahr 1993 folgte die restliche Kabelverlegung und die gesamte Elektronik wurde verklemmt und die entsprechende Funktionen mußten geprüft werden.
 
Richtfest mit meinen Arbeitskollegen am 13. August 1993
 
Für die hier bis jetzt beschriebenen Arbeiten wurden ca. 800 Stunden für die Außenanlage geleistet. Hans und Fritz bastelten ca.
400 Stunden an der Elektronik und am Schaltpult, wobei von Hans in Heimarbeit nochmals 80 Stunden für den Regler-Platinbau aufgewadt wurden.
 
Juni 1995 bau der Bahnüberdachung
 
Meine Gartenanlage nach unzähligen umbauten und Erweiterungen heute